So viele getrennte Wege musst du bedienen, um an Rezensionsexemplare zu kommen. Ich prüfe gerade, ob sich das zusammenlegen lässt, und rede vorher mit denen, die es betrifft. Erzähl mir in zwei Minuten, wie du arbeitest.
Heute nichts, was du benutzen könntest. Es gibt den Bereich für Blogger:innen noch nicht, und ob er kommt, entscheide ich nach diesen Gesprächen, nicht vorher. Was du bekommst: Du erfährst als Erste, ob und was daraus wird, du bestimmst mit, was drinsteht, und wenn du magst, rede ich zwanzig Minuten mit dir. Eintragen kostet nichts und bindet dich zu nichts.
Zehn Portale mit eigenem Login, sieben Verlage mit eigenem Formular, zwölf Häuser nur per Mail. Kein einziger verweist auf ein Profil, das du woanders schon gepflegt hast.
Postadresse, Kanal-Links, Followerzahlen je Plattform, Kanalalter, Genres, Impressum, Format, weitere Veröffentlichungsorte. Jedes Haus fragt sie neu.
Er kommt Wochen nach dem Versand, in einem anderen Programm, und niemand erinnert daran. Bei allen neunundzwanzig ist er Handarbeit.
Deine Postadresse wird bei jedem Haus neu erhoben und liegt danach in jedem Haus. Nirgends gibst du sie für eine Aktion frei und ziehst sie danach zurück.
Ein Profil, das die acht Angaben einmal hält und das du selbst pflegst. Die Adresse je Aktion freigeben statt dauerhaft herausgeben. Den Termin selbst wählen statt zugeteilt bekommen. Belege an einer Stelle, mit höchstens zwei Erinnerungen. Kein durchsuchbares Verzeichnis, in dem dich jede und jeder anschreiben kann: Der Ärger ist die unpassende Anfrage, nicht der Mangel an Anfragen.