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So sieht das heute aus

Hier war es gut zwei Wochen still. Die Zeit ist in die Software geflossen, und inzwischen arbeiten die ersten Autorinnen damit, an ihren eigenen Büchern. Heute zeige ich zum ersten Mal, wie das aussieht.

Die Namen auf den Bildern sind ausgedacht. Sie stammen aus einem Demokonto, das ich für Anleitungen nutze, mit erfundenen Leuten und erfundenen Büchern. Die Software darunter ist echt und läuft jeden Tag.

Ein Exemplar, eine ganze Liste

Letzter Schritt eines Versands: Material, Empfängerliste und Bedingungen mit Frist und Wasserzeichen, darunter zwei Hinweise. Der eine nennt namentlich, wer das Material schon hat, der andere, wer ohne Mailadresse übersprungen wird.
Vor dem Absenden steht, wer es schon hat und wer übersprungen wird.

Das Exemplar geht an eine ganze Liste, statt an jede Adresse einzeln. Wer es schon hat, bekommt es nicht noch einmal. Kommt jemand später dazu, geht es nur an die Neuen.

Der zweite Kasten ist mir wichtiger als der erste. Wen eine Aktion nicht erreicht, verschwindet sonst lautlos. Hier steht er namentlich da, mit Grund, bevor du auf Senden drückst.

Die Rezension meldet sich selbst

Formular für Empfängerinnen: Auswahl zwischen der eigenen Rezension und einem anderen Beitrag, ein Pflichtfeld für den Link und ein optionales Anmerkungsfeld.
Was die Empfängerin sieht, wenn sie ihren Beitrag meldet.

Das ist die Seite hinter dem Link, den jede Empfängerin mit ihrem Exemplar bekommt. Sie trägt ihre Rezension selbst ein, wenn sie erschienen ist.

Das klingt nach einer Kleinigkeit, dreht aber die Richtung um: Du läufst niemandem hinterher, um zu erfahren, dass etwas erschienen ist.

Wer hat was bekommen, und ist was draus geworden

Übersicht der verschickten Exemplare mit Buch, Versandart, Frist und dem Stand des Belegs, teils offen, teils mit verlinktem Beitrag.
Versand, Frist und Beleg in derselben Zeile.

An dieser Zeile hängt bei mir alles.

Links steht, welches Buch jemand hat. In der Mitte, wie es rausging und bis wann etwas zurückkommen sollte. Rechts, ob etwas zurückgekommen ist.

Normalerweise liegen die drei Sachen an drei Stellen: im Postfach, in einer Tabelle und in deinem Kopf. Der Kopf ist die unzuverlässigste der drei und hat ausgerechnet die wichtigste Information.

Stehen sie nebeneinander, beantwortet eine Spalte die Frage, bei wem du nachhaken musst.

Wer macht wann was

Tourplan mit einer Zeile je Termin: Kontakt mit Profilnamen, Thema und der Stand des Beitrags, darunter erledigt, überfällig, offen und abgesagt.
Eine Zeile je Termin. Rechts steht, woran du bist.

Diese Tabelle steht bei den meisten in Excel, und nach zwei Wochen weiß dort niemand mehr, was noch stimmt.

Der einzige Unterschied hier: Der Tourplan rechnet selbst aus, was überfällig ist. Das klingt nach wenig und macht doch den ganzen Unterschied.

Und der leere Termin bleibt stehen. Für das Gewinnspiel hat noch niemand zugesagt. Das siehst du jedes Mal, wenn du draufschaust, bis du es geregelt hast oder bis es vorbei ist. Eine Tabelle, die schweigt, hättest du an der Stelle einfach überblättert.

Drei Kennzahlen nebeneinander: zwei geliefert mit dem Zusatz fünfzig Prozent, drei offen, eine überfällig.
Dieselbe Tour, von oben.

Darüber stehen dieselben Zeilen als drei Zahlen. Die mittlere ist die, die mich interessiert: Was ist noch offen, und wie lange schon?

Das gedruckte Exemplar

Liste gedruckter Sendungen mit Zweck, Charge und Verpackungsart sowie einem Status von reserviert über beim Versand bis angekommen, jeweils mit Datum.
Print ist ein eigener Bestand, mit Charge und Verpackung je Sendung.

Papier ist anders, in zwei Punkten.

Es geht aus. Jedes reservierte Exemplar ist eins weniger in der Lieferung, und das merkt sich nebenbei niemand. Bis eine Zusage kommt und du nachzählen musst.

Und es hinterlässt eine Verpackung. Wenn du im November zusammensuchst, worin du im August verschickt hast, suchst du lange. An jeder Sendung steht deshalb, aus welcher Lieferung sie kommt und worin sie rausging. Damit liegen die Nachweise für die neue EU-Verpackungsverordnung beisammen, ohne dass du sie eigens sammelst.

Was mich jetzt interessiert

Schau dir die Bilder an und sag mir, was fehlt. Welche Spalte vermisst du? Mich interessiert, was deine Arbeit braucht und meine Tabelle noch nicht kennt.

Genau daran arbeite ich als Nächstes weiter.

Wenn du es lieber selbst ausprobierst: Für den Beta-Test suche ich 25 Autor:innen, die das an ihrem nächsten Buch benutzen. Der Test ist 90 Tage kostenlos und unverbindlich, und wenn es dir nicht taugt, hörst du auf. Alle 25 bekommen beim Start eine dauerhaft bessere Kondition. Was ich dafür möchte, ist deine Rückmeldung, wenn etwas klemmt.

Erzähl mir, wie du arbeitest, drei Schritte, ungefähr zwei Minuten. Oder antworte einfach mit der Spalte, die dir fehlt.

Ich baue das hier beschriebene Werkzeug öffentlich. Warum, steht hier.

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